Kormoran
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     Der Kormoran in unserem Gewässer

 

Das Problem in Kürze

Nichtfischer tun sich oft schwer zu verstehen, warum die Kormorane für die Fischerei ein so großes Problem sind. "Vergönnt doch den Vögeln die paar Fische", sagen sie. Gerne, wenn es tatsächlich nur um "ein paar Fische" ginge. Das Problem ist nicht "DER KORMORAN"– sondern ihre zu große Zahl. Weil es so viele Kormorane gibt, geht es leider nicht nur um "ein paar Fische". Sondern um sehr viele Fische.

 Nicht an allen Gewässern sind die Verluste gleich hoch. Aber selbst wenn die Vögel nur 20 % der Fischbiomasse entnehmen, und 20 % schaffen sie faktisch an jedem Gewässer, so bedeutet dies, dass vom natürlichen Ertrag für die Fischer faktisch nichts mehr übrigbleibt.

Große Vögel brauchen viel Nahrung

Kormorane sind Großvögel, mit einem Nahrungsbedarf von ½ Kilo Fisch pro Tag. Sie jagen außerdem fast nie einzeln, sondern kommen in größeren Trupps von 20 bis 250 Vögeln. Daher können Kormorane, wenn sie an einem Fischwasser einfallen, innerhalb kurzer Zeit enorm hohe Prozentsätze des lokalen Fischbestandes herausfressen. Verluste von über 40 % bis zu 80 % binnen weniger Wochen sind keine Seltenheit. Und weil es so viele Kormorane sind, sind auch sehr viele Gewässer davon betroffen

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